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Ein sehr wichtiges Thema ist für jeden Mandanten das der Rechtsanwaltskosten.

Mir ist aufgefallen, dass in diesem Punkt große Unsicherheiten bestehen. Ich halte es für sehr wichtig, dass diese geklärt werden und sie keine Angst vor unüberschaubaren Kosten haben müssen.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Rechtsanwaltskosten sowie Möglichkeiten der staatlichen Hilfe bei Hartz-4 (weiter unten).


Grundlage ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Das RVG finden Sie hier. Im RVG bestimmt i.d.R. der Streitwert die Gebührenhöhe. Das bedeutet einfach gesagt, je höher der Wert ist, um den es in der Sache geht, desto höher die Gebühren.

Ich kläre Sie selbstverständlich vor Erteilung des Mandates darüber auf, mit welchen Kosten Sie  in Ihrem Fall rechnen müssen. Das schließt natürlich die umfassende Aufklärung über Prozessrisiken und damit verbundene Kostenrisiken mit ein.

Bei den Kosten für eine Erstberatung von Verbrauchern gilt eine Obergrenze von 190,- € plus MwSt und Auslagen.

Meine Erstberatungsgebühr beträgt zwischen  80,- € und 190,-€ zzgl. Mwst. und Auslagen. Die Höhe hängt vom jeweiligen Einzelfall und der Schwere des Falles, der Einarbeitung und des Streitwertes ab. Eine rechtliche Beratung liegt vor, wenn das Gespräch in einen Beratungscharakter übergeht, d.h. sobald Sie wünschen, dass ich rechtliche Ausführungen in Ihrem Fall tätige. Dann fällt die Erstberatungsgebühr an. Sollten Sie sich dann entscheiden, dass ich in dieser Angelegenheit anschließend außergerichtlich oder gerichtlich  tätig werden soll, so wird die gezahlte Beratungsgebühr angerechnet, d.h. von den weiteren Kosten abgezogen.

Tipp!
Einen Prozesskostenrechner, sowie ausführliche Informationen rund um das Thema Rechtsanwaltsvergütung finden Sie unter: www.rechtsanwaltsgebuehren.de.


Wenn Sie Empfänger von ALG 2 -Leistungen (Hartz 4) sind oder aber finanziell so schwach gestellt sind, dass Sie die Kosten für den Rechtsanwalt und die Prozessführung nicht tragen können, so müssen Sie nicht auf ihr Recht verzichten.

In diesem Fall hat der Staat finanzielle Unterstützung in Gestalt der Beratungshilfe bzw. Prozesskostenhilfe vorgesehen.

  • Unterschied zwischen Beratungs-/Prozesskostenhilfe:

    Bei Beratungshilfe übernimmt die Staatskasse auf Antrag die Rechtsanwaltskosten, die für die außergerichtliche Beratung und Vertretung (Erstberatung und Anschreiben des Gegners) anfallen.  Ihnen verbleibt in diesem Fall lediglich ein Eigenanteil in Höhe von 15,- € zzgl. Mehrwertsteuer, der hier zu zahlen ist.

    Die Prozesskostenhilfe kommt in Betracht, wenn außergerichtlich keine Erledigung erzielt werden konnte und der Anspruch nun gerichtlich durchgesetzt werden muss. Hier trägt die Staatskasse sowohl die Gerichtskosten, als auch die eigenen Rechtsanwaltskosten nach vorherigem Antrag.
  • Wie Sie vorgehen:

    Bei Beratungshilfe stellen Sie  einen Antrag bei Ihrem Amtsgericht. Diesen finden Sie auch hier in meinem Downloadbereich. Viel einfacher ist es jedoch direkt Ihr Amtsgerichts aufzusuchen. Dort können Sie den Antrag sofort mündlich stellen. In der Regel erhalten Sie sofort den Berechtigungsschein, mit dem Sie dann sofort zu mir kommen können.

    Denken Sie daran, zur sofortigen Bearbeitung gleich Ihren ALG-2-Bescheid, sowie Nachweise über laufende Miet- und Nebenkosten sowie weitere Verbindlichkeiten (Unterhaltszahlungen, Ratenzahlungen etc.) mitzunehmen.

    Bei Prozesskostenhilfe können Sie mich auch direkt aufsuchen. Ich gebe Ihnen eine Einschätzung, ob Ihnen die PKH zusteht. Die PKH erhalten Sie in der Regel, wenn sie bedürftig sind und die Rechtsverfolgung Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig ist.

    Bringen Sie dazu ebenfalls die o.g. Unterlagen mit. Ich fülle für Sie den PKH-Antrag aus und reiche diesen mit dem Rechtsmittel bei Gericht für Sie ein.